In den Medien wird die Homöopathie vielfach als Placebomedizin bezeichnet oder sogar der Unwirksamkeit bezichtigt. Das ist falsch, denn der größte Anteil aller Homöopathie-Studien zeigt signifikant positive Effekte.

Dazu Prof. Dr. Robert Hahn, Forscher und Professor für Anästhesie und Intensivmedizin an der Universität von Linköping (Schweden), Träger mehrerer Forschungspreise:

"Ich bin fasziniert zu sehen, wie sehr die wissenschaftliche Welt durch ihre Ideologien gesteuert wird. Im Fall der Homöopathie ist es so, dass man sich an das halten sollte, was die Beweislage offenbart. Und diese sagt, dass die Wirksamkeit der Homöopathie nur dann nicht nachweisbar werden kann, wenn man mehr als 95-98 % aller auf dem Gebiet erfolgten Studien entfernt, welche nach geltenden Prinzipien sehr wohl ausgewertet werden könnten und die neben anderen vorsehen, dass es eine Placebo-Kontrollgruppe gibt." Aus: Homeopathy: Meta-analyses of Pooled Clinical Data in der Zeitschrift Forschende Komplementärmedizin (2013; 20: 376-381).

 

Eminenz oder Evidenz: Die Homöopathie auf dem Prüfstand der Evidence based Medicine. Melanie Wölk. Die Masterarbeit zur Erlangung des akademischen Abschlusses Master of Science im Universitätslehrgang Natural Medicine (Donau-Universität Krems, Department für Gesundheitswissenschaften und Biomedizin. Krems, Mai 2016) hatte folgende Ergebnisse:

Die Homöopathie erfüllt alle Kriterien der EbM. Die Wirksamkeit der homöopathischen Therapie kann in Metaanalysen und Reviews (Evidenzgrad Ia) und klinischen Studien (Evidenzgrad Ib), die dem Goldstandard der evidenzbasierten Medizin entsprechen, bewiesen werden. Die Homöopathie ist eine evidenzbasierte Medizin.

 

Von einem Placebo-Effekt kann angesichts der durch homöopathische Einzelmittel erzielbaren dauerhaften Heilerfolge ohnehin nicht die Rede sein.

 

Die Karl und Veronika Carstens-Stiftung unterstützt Komplementärmedizin und besitzt u.a. eine Datenbank von 444 klinischen Studien zur veterinärmedizinischen Homöopathie.